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Tagung „Bier in Oberschwaben", 9. bis 11. März 2018

Interdisziplinäre Tagung des Zentrums für Regionalität und Schulgeschichte (ZeReS) der Pädagogischen Hochschule Weingarten und der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart „Bier in Oberschwaben - interdisziplinäre Aspekte eines kulturgeschichtlichen Phänomens“
Freitag, 9. bis Sonntag, 11. März 2018
Tagungshaus der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart

Bier ist mehr als ein Getränk. Es stillt nicht nur den Durst, es regt ihn auch an: Bier steht für Gemütlichkeit, demokratische Geselligkeit und offene Diskussionen, aber auch für Stammtisch-Gerede, Rausch und Gewalt. Getreide und Hopfen für die Herstellung prägten und prägen Landschaft und Landwirtschaft in Oberschwaben; Brauereien waren auch hier fester Bestandteil klösterlicher und adliger Gutswirtschaften, und an größeren Orten fanden sich noch vor einem Jahrhundert zahlreiche Braubetriebe mit eigenem Ausschank. Neuerdings verknüpfen sich Bier und Bierzelt landauf, landab mit einer Art popkultureller Bajuwarisierung, andererseits aber kommt eine boomende Kleinbrauerszene ganz dem Trend zum Öko-Regionalismus entgegen. Kein Zweifel: Bier ist ein kulturgeschichtliches Phänomen, dessen Beleuchtung aus unterschiedlichen Dispziplinen, von der Geographie über die Biologie bis zur Geschichte und Kulturwissenschaft, auch tiefe Einblicke gewährt in die Region Oberschwaben. Das interdisziplinäre Zentrum für Regionalität und Schulgeschichte (ZeReS) der Pädagogischen Hochschule Weingarten widmet sich dem Thema in Kooperation mit dem Referat Geschichte der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart.

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